Verflüchtigung der Worte

Persönlicher Kommentar des Autors

Manchmal rütteln Worte und Bilder in mir etwas wach.

Eine Erinnerung.

Ich persönlich bin eher der Mensch, der schnell vergisst.

Fragt man mich nach einem "Schwank aus der Jugend",

so wüsste ich nicht besonders viel zu erzählen

sind es doch immer die gleichen, wenigen Erinnerungen, kleine Momentaufnahmen, die mir dann durch den Kopf gehen.

Ein Grund mehr für mich diesen Ort hier zu (m)einem persönlichen Denkarium werden zu lassen -

wo in erster Linie die positiven, aber natürlich auch die negativen Gedanken Ihren Ruheplatz finden werden.

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Gedanken müssen silbern leuchtende Fäden sein,

ja ohne Zweifel;

jedenfalls wenn es meine Gedanken sind

und sie positiv sind.

Ich mag diesen metallischen Glanz einfach zu gern.

Ob schlechte Gedanken und Erinnerungen auch eine Farbe haben?

So richtig mag ich ihnen eigentlich keine Farbe zuordnen,

vielleicht sind sie ja auch einfach farblos und gerade deshalb

manchmal so heimtückisch.....

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Fakt ist:

Ich brauche eine Heimat.

Da geht es mir wohl, wie all den Pflänzchen,

die irgendwas brauchen, um ihre Wurzeln hineinzustecken.

Heimat ist persönliche Erinnerung und Bindung.

Heimat wächst durch Erinnerung, Dauer und Ritual.

Natürlich können das Mutter und Vater sein,

vielleicht der Partner,

aber es können aber auch Farben und Formen sein.

Oder gar Gerüche.

Offenbar brauchen wir Menschen ein paar Gerüche, Erinnerungen, Farben und Geschichten, um uns geborgen und damit wohl zu fühlen.

Und wohl und geborgen sein bedeutet immer, dass man für Augenblicke nicht mehr an den Grenzen seiner eigenen Persönlichkeit und seines Lebens Patrouille laufen muss,

um zu sehen, wo der böse Feind wohnt und was die verrückte Nachbarin wieder gegen einen ausheckt.

Man muss sich für Augenblicke nicht mehr selbst definieren. Entspannen,

zu Hause sein.

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 Ich wünsche einen geruhsamen Abend und eine Heimat.


 

13.6.13 15:35

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